Gothia Cup

The World Youth Cup


Der Gothia Cup ist mit rund 1.800 Mannschaften aus 80 Nationen das größte und internationalste Jugendfußballturnier der Welt. Jedes Jahr nehmen rund 1800 Mannschaften aus 80 Ländern teil und tragen 4.500 Spiele auf 110 Plätzen aus..

Das Einzigartige an dem Turnier sind die Mannschaften und Betreuer aus der ganzen Welt. Es ist ein Treffpunkt für die Jugend der Welt ungeachtet der Religion, Hautfarbe oder Nationalität. Der gemeinsame Nenner ist das Fußballinteresse. Unsere Organisation umfasst heute acht Vollzeitkräfte, die während des Turniers von über 2.500 Mitarbeitern unterstützt werden.

Der Gothia Cup fand erstmals 1975 statt und wurde von den Vereinen BK Häcken und GAIS in Zusammenarbeit mit der Lokalzeitung Arbetet ins Leben gerufen. Seit Anfang der 80er Jahre ist BK Häcken alleiniger Arrangeur. Im Laufe der Jahre sind insgesamt fast eine Million Spieler aus 146 Ländern bei diesem Turnier angetreten.

Mehr als ein Fußballturnier

Die Lebensumstände von Kindern außerhalb des Fußballs und jenseits von Schwedens Grenzen sind von jeher ein wichtiges Anliegen von Gothia Cup. Die Schulen im Kongo, Kim Källström Trophy und Meet the world mit SKF als Initiator sind Beispiele dafür.

Wir möchten etwas bewegen, und als Gothia Cup-Teilnehmer oder -Sponsor können auch Sie dazu beitragen, dass die Welt ein wenig besser wird.

Ein Treffpunkt für die Jugend der Welt!

Zu Beginn konnte sich niemand vorstellen, was aus Gothia Cup, einem kleinen Jugenfussballturnier, werden würde. Es war 1975 und das Konzept eines Turniers zu dem Mannschaften aus dem Ausland eingeladen wurde war nicht nur einzigartig, sondern bewies sich auch als besonders erfolgreich. Ein weiterer einzigartiger Charakterzug war, dass Mädchen in ihrer eigenen Klasse spielten.

Das alte, vergilbte Papier, auf dem ein paar junge Enthusiasten ihre Visionen für Gothia Cup aufschrieben, exisitert noch. Hier steht: "Der Gothia Cup soll ein Trffpunkt fur die Jugend dieser Welt sein, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht oder Religion." Diese Worte wurden 1981 geschrieben und verbleiben bis heute das Leitprinzip für unsere Organisation. Mit mehr als einer Million Teilnehmer aus 143 Ländern und mit dem Namen des weltweit grössten Jugendevents, können wir zu Recht sagen, dass uns dies gelungen ist.

Unser Ziel ist es, allen Teilnehmern eine Erfahrung zu bieten. 'Der Gothia Cup - mehr als nur Fussball' war ein Asudruck, der unter vielen Jahren verwendet wurde. Die meisten Ressourcen wurden für die Eröffnungsfeier verwendet und heute kommen jedes Jahr mehr als 50,000 Menschen zur Eröffnung ins Ullevi Stadion.
Wir werden stets mit Worten wie Erfahrung, Begegnungen und internationaler Fussball in Verbindung gebracht. Von Anfang an hatte Gothia Cup einen hohen Status im Fussball. Den Gothia Cup zu gewinnen war und ist nach wie vor eine der besten Leistungen, die ein junger Fussballer sich wünschen kann. Heutzutage ist die ledigliche Teilnahme eine Leistung.

Engagemang für die Probelem von Kindern ausserhalb des Fussballs und ausserhalb Schwedens war schon immer ein grosser Bestandteil von Gothia Cup. Unsere Rolle neben dem Spielfeld ist immer grösser geworden. Die Schulen im Kongo sind ein Beispiel hierfür. Ein weiteres Beispiel ist die Inititative, die als Kim Källström Trophy bekannt ist, eine Klasse für junge Menschen mit Entwicklugnsstörungen. Ein drittes Beispiel ist das Meet the World Tournier, welches in Zusammenarbeit mit SKF in mehr als 20 ärmeren Ländern durchgeführt wird.
Dennis Andersson, Generalsekretär

Gothia Cup Geschichte

1975 - 275 Mannschaften, 5 Nationen

Startschuss für den Gothia Cup Bei den meisten weitgereisten Gästen hinterließ vor allem das Spiel auf dem Valhalla-Kunstrasen den größten Eindruck. Nur wenige von ihnen hatten jemals zuvor auf künstlichem Belag gespielt. Die schwedische Zeitung „Arbetet“ titelte: „Traumstart für den Gothia Cup“. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass der Gothia Cup ein voller Erfolg war. Somit war klar, dass es eine Neuauflage geben würde.

1976 - 320 Mannschaften, 8 Nationen

Der zweite Gothia Cup im Jahr 1976 ging als Elfmeterturnier in die Annalen ein. So stellten u.a. die englische Mannschaft Penn Minors und das norwegische Team Ullersåkers Kisa einen geschichtsträchtigen Rekord auf. Erst nach sage und schreibe 24 Strafstößen standen die Nordlichter als Sieger fest. Zu den 320 teilnehmenden Mannschaften gehörten auch die Hillsborough Boys – der erste Verein aus Nordirland, der bei einem internationalen Wettbewerb antrat. Am Turnier nahmen außerdem vier Mädchenteams teil.

1977 - 350 Mannschaften, 11 Nationen

1977 war der Gothia Cup noch größer geworden. Diesmal konnte die Turnierleitung insgesamt 350 Mannschaften aus elf Nationen begrüßen. Auch bei den Mädchen gab es mit 13 Teams eine neue Rekordbeteiligung. Viele werden sich an die dramatischen Szenen beim Mädchenfinale zwischen Hackås IF aus Schweden und Sprint Jelöy aus Norwegen erinnern. Bei den schwedischen Mädchen flossen hemmungslos die Tränen, als es nach Ende der regulären Spielzeit 0:0 stand. Es herrschte pure Verzweiflung, da die Mädchen glaubten, keine sichere Elfmeterschützin in ihren Reihen zu haben. Doch das Team aus Hackås machte das beste aus der Situation und gewann mit 4:2, wonach sich alle Tränen in Freudentränen verwandelten.

1978 - 400 Mannschaften, 20 Nationen

1978 fiel der Gothia Cup mit dem 20-jährigen Jubiläum der Sportarena Ullevi zusammen. Anlässlich dessen wurde ein Dreiländerturnier mit Traditionsmannschaften aus Schweden, der Bundesrepublik Deutschland und England ausgerichtet, bei dem berühmte Fußballpersönlichkeiten wie Bobby Charlton, Kurre Hamrin und Uwe Seeler mitspielten. Das Eröffnungsspiel zwischen Schweden und England erlebten knapp 7000 Zuschauer – viele von ihnen Jugendliche, die am Gothia Cup teilnahmen.
Ein neuerlicher Teilnehmerrekord wurde aufgestellt. Beim Turnier versammelten sich 400 Teams aus 20 Nationen. Zu den Teilnehmern aus neuen Ländern zählten mit Football YT (Irak) das erste arabische Team und mit Tatabánya (Ungarn) der erste Vertreter aus dem Ostblock.

1979 - 425 Mannschaften, 20 Nationen

1979 war die Rede von einem historischen Rekord mit 425 teilnehmenden Teams und insgesamt rund 8000 Jugendlichen aus 20 Ländern. Die Turnierleitung musste sogar rund 40 Teams absagen. „Sollte das Interesse weiter zunehmen, müssen wir Spiele nach Kungsbacka und Kungälv verlegen“, verkündete Sven Ivarsson von der Organisationsleitung

1980 - 390 Mannschaften, 18 Nationen

Zum ersten Mal verzeichnete der Gothia Cup einen leichten Rückgang bei der Zahl der teilnehmenden Teams. Viel wurde darüber spekuliert, warum „nur“ 390 Teams aus 18 Nationen spielen wollten. Doch der Cup wartete 1980 mit einer Menge neuer Ideen auf und entwickelte sich so weiter. Unter anderem wurde eine obligatorische Alterskontrolle und eine Verlängerung von 2 x 7 Minuten ab den Viertelfinals eingeführt. Der Vorsitzende des schwedischen Sportverbands Karl Frithiofson hielt die Eröffnungsrede und Leif „Loket“ Olsson leitete die Diskussion bei der organisierten Trainerkonferenz

1981 - 360 Mannschaften, 17 Nationen

Der rückläufige Trend bei den Teilnehmerzahlen setzte sich auch 1981 fort. Diesmal gingen 360 Teams aus 17 Nationen an den Start. Das Turnier wurde von sechs nigerianischen Teams dominiert. Allen voran die Publikumslieblinge Ysfon Stars. Im Schlepptau der Nigerianer befand sich eine große Delegation von Politikern. „Fußball ist wichtiger als politische Arbeit“, erklärte Parlamentsmitglied Osa Emokpae den vielbeachteten Besuch.

1982 - 265 Mannschaften, 18 Nationen

1982 stand BK Häcken als Gothia Cup-Veranstalter auf eigenen Füßen. Der rückläufige Trend bei den Teilnehmerzahlen schien mittlerweile unumkehrbar. Mit 265 Teams aus 18 Nationen wurde zum dritten Mal in Folge ein Rückgang verzeichnet. Der neue Cup-Leiter Dennis Andersson schien etwas besorgt. „Die Einnahmen und Ausgaben gleichen sich aus. Mit etwas Glück erzielen wir vielleicht noch einen kleinen Überschuss“, seufzte er nach dem Turnier.

1983 - 400 Mannschaften, 22 Nationen

1983 erlebte der Gothia Cup die große Wende. Nach drei Jahren rückläufiger Zahlen kam mit nahezu 11.000 Teilnehmern und gut 400 Mannschaften der ersehnte Aufschwung. Ungeachtet der Tatsache, dass diesmal nur eines von zehn angemeldeten Teams aus Nigeria auch wirklich anreiste. Unter den Prominenten dieses Jahres befand sich auch der große Torhüter Alex Stepney. Er war mit einer Mannschaft aus Manchester vor Ort, deren Mitglieder aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammten. Als diesjähriges Topteam galt US Voluntas aus Italien. Daran hegten auch der einst in Italien spielende Profis Gunnar Gren und viele andere Experten keinen Zweifel. Angeführt von Eugenio Corini – dem später gefeierten Profi der Serie A – begeisterten diese Jungs das Publikum über alle Maßen. Håkan Hermansson fand in der schwedischen Tageszeitung Göteborgs Posten folgende lobende Worte: „Die Füße des kleinen Ballgenies Eugenio Corini scheinen mit Saugnäpfen ausgestattet zu sein.“

1984 - 440 Mannschaften, 30 Nationen

1984 wurde beim Gothia Cup eine neue Ära eingeläutet. Unter den 440 Teams aus mehr als 30 Ländern befanden sich nämlich zum ersten Mal die kickenden großen Vögel aus Bolivien. Tahuichi eroberte die Herzen des Gothia Cup-Publikums im Sturm und gewann bereits im ersten Spiel mit 16:0. Ab da lief es wie am Schnürchen bis zum Finalsieg über das deutsche Team Blankenese. Der Regen stellte hohe Anforderungen an die Spieler. Ein norwegisches Team glaubte, genau darin seine große Chance zu erkennen, um den Lauf des südamerikanischen Teams Tahuichi zu stoppen: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht können sie nicht schwimmen und ertrinken noch vor Spielende“, meinte vor dem Match ein norwegischer Spieler, der mit einer gehörigen Portion Galgenhumor ausgestattet war.

1985 - 502 Mannschaften, 29 Nationen

1985 wartete mit neuen fantastischen Rekorden auf. Oder wie lassen sich diese Zahlen anders auslegen? 502 Teams aus 29 Nationen und 10.000 Zuschauer sangen bei der Eröffnungsfeier begeistert den Hit „We are the world“. 17.200 erlebten das samstägliche Finale im Gamla Ullevi-Stadion. Damit avancierte der Gothia Cup zur sechstgrößten öffentlichen Veranstaltung in Schweden in jenem Jahr.An Publikumslieblingen mangelte es nicht. Das bolivianische Team Tahuichi war wieder mit von der Partie und zog Spiel für Spiel große Menschenmengen auf Heden an. Der 17-jährige Teamkapitän Marcos Echeverry zählt zweifellos zu den besten Cup-Spielern aller Zeiten. Erneut kam es zum Sieg für diese Mannschaft in dieser Kategorie, auch wenn das finnische Team Kuopion Pallo im Finale tapfer kämpfte. Am Ende reichte es zu einem ehrenvollen 2:4.

1986 - 550 Mannschaften, 31 Nationen

Auch 1986 wuchs der Gothia Cup weiter. 550 Teams sowie insgesamt rund 15.000 Spieler nahmen teil und das, obwohl sich nach der Katastrophe von Tschernobyl nur wenige Mannschaften aus Süd- und Nordamerika auf schwedisches Terrain wagten. Dieser Cup ging als „Neuer Gothia Cup“ in die Geschichte ein. Damit wurde von den Veranstaltern der Trend zu einem persönlicher orientierten Service eingeleitet. Diese Neuorientierung wurde ein voller Erfolg und Cup-Leiter Dennis Andersson erkannte weiterhin gutes Entwicklungspotenzial. „Mit diesem Konzept werden wir bereits 1990 um die 1000 Teams anlocken“, so Dennis Andersson in einer Presseerklärung. Andersson sah auch TV-Sport-Investitionen mit drei Stunden Cup-Programm als wichtiges Bekenntnis dazu.

1987 - 740 Mannschaften, 38 Nationen

1987 wurden neue großartige Rekorde verzeichnet. 740 teilnehmende Teams aus 38 Nationen sorgten im Vergleich zum Vorjahr für eine Steigerung um nahezu 200 Mannschaften. „Der Cup kann nicht weiter wachsen, dafür ist die Stadt einfach nicht groß genug“, war von Veranstalterseite zu hören. 730 Funktionäre arbeiteten fast rund um die Uhr, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Heftige Regengüsse erleichterten die Arbeit nicht gerade. Nicht weniger als 160 Spiele mussten verlegt werden und fanden unter Flutlicht statt. Dies war auch das Jahr, in dem die großen Clubs dem Cup ihren Stempel aufdrückten. Der FC Barcelona gewann in der Kategorie C. Die Glasgow Rangers holten sage und schreibe 37:1 Tore auf dem Weg zum Sieg in der Kategorie D. Auch der IFK Göteborg wusste bei seinem Gothia Cup-Debut mit einem Finalsieg in der Kategorie C zu punkten. Auf Mädchenseite erwiesen sich vier von fünf Finals als extrem ausgeglichen. Nur Kärra IF in der Kategorie K passierte die Zielgerade siegreich mit einem Tor Vorsprung. Beliebter Gast und Preisverteiler war der brasilianische Star Falcao.

1988 - 754 Mannschaften, 33 Nationen

1988 wurde der Spitzenwert von 754 teilnehmenden Mannschaften erreicht. Darunter befand sich erneut das beliebte bolivianische Topteam Tahuichi. Die größten Anstrengungen unternahmen die Veranstalter in jenem Jahr in puncto Nachtleben. Das schwedische Messezentrum Svenska Mässan verwandelte sich für rund 6000 Jugendliche in eine Discothek. Wahrhaft Geschichte schrieb der Cup mit seiner „Supermacht-Begegnung“ zwischen einem Team der USA und der UdSSR. Die aus Kanasch stammende Mannschaft hatte sich in der falschen Kategorie angemeldet. Damit waren die meisten ihrer Spieler nur halb so groß wie die ihrer gegnerischen Mannschaft. Klar, dass dieses Spiel schnell entschieden wurde. Für die Massenmedien war das natürlich ein gefundenes Fressen.

1989 - 810 Mannschaften, 38 Nationen

1989 ging als Sonnenscheinturnier in die Annalen ein. Alles klappte reibungslos, als sich 810 Teams aus 38 Nationen zu den Spielen einstellten. Zu den Neuzugängen zählte auch eine neue Tribüne auf Heden für rund 5000 Zuschauer. Das Samstagsfinale im Nya Ullevi-Stadion sahen nicht weniger als 23.000 Menschen. Das drittgrößte schwedische Zuschauerevent im Fußball jenes Jahres! Dies war auch das Jahr, in dem Tahuichi im Gothia Cup erstmals eine Niederlage beigebracht wurde. Die Bolivianer gelangten in der Kategorie B erwartungsgemäß bis ins Finale. Doch dort wurde ihnen vom jugoslawischen Spitzenteam Hajduk Split Einhalt geboten. Allerdings konnte die jugoslawische Mannschaft erst nach Verlängerung und Elfmetern triumphieren.

1990 - 940 Mannschaften, 42 Nationen

Der Gothia Cup wächst weiter. 1990 trafen nicht weniger als 940 Mannschaften zum Kicken ein. Auch die Organisation konnte mit diesem Wachstum Schritt halten. Fast alles klappte reibungslos. Unter den Teilnehmern befanden sich erstmals Mannschaften aus der DDR und der BRD. „Beim nächsten Mal werden sie als Vertreter ein- und desselben Landes antreten“, vermeldete damals die Göteborger Presse. Eine sehr gewagte Vermutung. Tahuichis Einsatz stieß erneut auf großes Echo. Die Mannschaft entschied die Kategorie B wieder einmal für sich. Damit holte sie den 25. Pokalsieg (von 30 Versuchen) für den Verein.

1991 - 912 Mannschaften, 39 Nationen

Der Gothia Cup von 1991 stand ganz im Schatten des Golfkrieges. Nicht weniger als 130 registrierte Teams, vor allem vom amerikanischen Kontinent, sagten ihre Teilnahme frühzeitig ab. Rund die Hälfte ließ sich jedoch von einer Teilnahme sowie von der Tatsache überzeugen, dass Schweden weit genug vom Konfliktherd entfernt liegt. Zu Turnierbeginn befanden sich schließlich 912 Teams aus 39 Nationen in Göteborg vor Ort. Das Finale im Ullevi lockte 21.275 Zuschauer ins Stadion. Das Publikum konnte u.a. einen hellwachen Ersatzspieler aus Alingsås namens Benjamin Farfa erleben. Beim Spielstand von 1:2 beim P79-Finale gegen die tschechische Mannschaft Bohemians Prag eingewechselt, schaffte er noch einen „Viererpack“. Alingsås IF gewann schließlich mit 6:3. Dass bei Lundby IF talentierte Mädchen spielen, zeigte sich beim 3:1-Sieg über Älvsjö AIK in der Kategorie M.

1992 - 745 Mannschaften, 41 Nationen

1992 überzeugten die Nigerianer beim Gothia Cup wieder einmal auf ganzer Linie. Die Göteborger erlagen dem Charme der Afrikaner, die zwischen den Spielen um die Heden-Plätze tanzten. Das Spiel der Nigerianer riss das Publikum förmlich von den Sitzen. So standen schließlich Mowoe Babes, Ugbowo Bombers und Rivers United im Finale. Die beiden ersten Mannschaften wurden Sieger ihrer Kategorie, während sich Rivers United beim Elfmeterschießen dem rumänischen CSSA Pitest in der ältesten Kategorie (Jungen) geschlagen geben musste.

1993 - 810 Mannschaften, 44 Nationen

Vor dem 1993er Gothia Cup zeigten sich die Veranstalter besorgt, da vor der Leichtathletik-WM 95 die Einweihung und auch das Finale vom Nya Ullevi ins Gamla Ullevi umziehen mussten. Doch die Bedenken erwiesen sich als völlig unberechtigt. Die Einweihung wurden zu einem farbenprächtigen Erfolg vor rund 25.000 Zuschauern. Das Finale fühlte sich ungleich aufregender als früher an. Insgesamt 810 Teams aus 44 Nationen spielten bei diesem Cup, der durch manche Windböe ungeahnte Auffrischung erfuhr. Nahezu alles verlief reibungslos und die übliche sportliche Rangordnung stellte sich wieder ein: Tahuichi stand erneut in der Kategorie B auf dem Siegertreppchen.

1994 - 917 Mannschaften, 47 Nationen

An das Jubiläumsturnier 1994 erinnern sich die meisten nicht zuletzt wegen der spektakulären Eröffnungsfeier im Ullevi-Stadion. 35.000 Zuschauer begrüßten die westschwedischen Helden des WM-Teams, die in den USA als Bronzemedaillengewinner für Furore gesorgt hatten. Die Begeisterungsstürme wollten nicht abebben, als Thomas Ravelli, Kennet Andersson und die anderen Blau-Gelben vom schwedischen WM-Song begleitet in Cabriolets vorfuhren. 1994 fand erstmalig der Gothia Carneval auf dem zentralen Göteborger Boulevard, der Avenyn, statt. Zudem wurde Kviberg mit seinen sieben Rasenflächen eingeweiht und damit eine neue Ära in der Rasenplatzgeschichte des Cups eingeläutet.

1995 - 1094 Mannschaften, 48 Nationen

Die Intensivierung des Marketings, auch auf internationaler Ebene, zeitigte gute Ergebnisse. Das Turnier von 1995 zog sagenhafte 1094 Teams aus 48 Nationen an, also nahezu 200 Teams mehr als im Vorjahr. Auf der auf 20 Rasenflächen ausgebauten Kviberg-Anlage ging es richtig zur Sache: Kein Halm blieb mehr auf dem anderen. „Nie wieder Schotter“, fasste der Cup-Leiter Dennis Andersson in der Zeitung Göteborgs Posten das Turnier zusammen. Die meisten Bereiche von Heden waren von den Organisatoren der Leichtathletik-WM übernommen worden. Der Gothia Cup wusste davon zu profitieren, indem er das Athletendorf als Unterkunft nutzte. Auf Heden 1 und 2 wurde auf Gras gespielt.

1996 - 1133 Mannschaften, 46 Nationen

1996 waren die Veranstalter zum ersten Mal gezwungen, die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften zu begrenzen. Weder Schulen noch Plätze reichten aus. Dennoch wurde eine leichte Steigerung um rund 50 auf 1133 Teams aus 46 Nationen erzielt. Diese Mannschaften konnten ihre Spiele jetzt u.a. auf Kunstrasen (Heden 1 und Heden 2) austragen. Dieses Novum wurde nach starkem politischen Engagement in der Gemeinde erzielt. Heden war der ultimative Veranstaltungsort. Während der gesamten Cup-Woche herrschte auf und um die Plätze Karnevalsstimmung.

1997 - 1158 Mannschaften, 52 Nationen

1997 zeichnete sich durch eine Vielzahl neuer Teilnehmerländer aus, die vor allem aus Afrika und dem ehemaligen Ostblock stammten. Dadurch konnte ein neuer Rekord für Teilnehmerzahl und Nationen aufgestellt werden. Insgesamt kamen 1158 Teams aus 52 Nationen zum Cup.
 „Jetzt stellt sich die Frage, ob wir überhaupt in der Lage sind, noch weiter zu wachsen“, erklärte der übernächtigte, aber glückliche Dennis Andersson zum Turnieranschluss. So müde war er aber auch wieder nicht. Gleich nach dem Turnier reiste er nach Umeå, um dort am fünftägigen Orientierungslauf teilzunehmen. Für Dennis Andersson war die Eröffnung das größte Highlight dieser Woche. Der einzige Wermutstropfen dieses Cups bestand darin, dass der Weltspitzenspieler George Weah nicht wie vereinbart als Turniergast erschien. Andersson freute sich jedoch über den zweiten Cup-Triumph des ausrichtenden Vereins BK Häcken, dessen 14-jährige Spieler die gegnerische Mannschaft Ifaistos Athen im Finale mit 7:0 besiegten. Tahuichi musste sich dieses Mal mit einem 2:0 über AFIS de Argentina in der Altersklasse der 16-Jährigen im Finale begnügen.

1998 - 1124 Mannschaften, 56 Nationen

An 1998 erinnert sich der Veranstalterstab mit Sicherheit als das Jahr des Regen-Cups. Rund 1500 Begegnungen mussten aufgrund von Niederschlägen verlegt werden. Aber auch dies konnte den Erfolg des Cups nicht trüben. Die bleibenden Eindrücke der Teilnehmer fielen durchweg positiv aus. Dies war nicht zuletzt einer neuartigen und vielversprechenden Eröffnungsfeier mit rund 35.000 Zuschauern im Ullevi-Stadion zu verdanken. Vielleicht war es aber auch der Tatsache zuzuschreiben, dass das WM-Finale auf Großleinwand in einem bis auf den letzten Platz besetzten Scandinavium ausgestrahlt wurde. Mehr als 13.000 Zuschauer waren dabei. 500 bis 600 französische Jugendliche sorgten für ausgelassene Freudenstimmung, während ihre Landsleute drei Tore gegen Brasilien erzielten.

1999 - 1186 Mannschaften, 58 Nationen

Das Turnier fiel unter die Rubrik Revanche. Darin waren sich alle bereits im Frühstadium des Turniers einig. Nach dem verregneten Vorjahresevent galt es jetzt, eine perfekt organisierte Veranstaltung auszurichten. Schließlich sollte das 25-jährige Jubiläum des Gothia Cups gefeiert werden. Alle waren hochmotiviert, die diesjährige Veranstaltung zu einer ganz besonderen zu machen. Doch der Wettergott war auch dieses Mal den Kickern nicht wohlgesonnen. Bereits am Mittwoch zogen die ersten heftigen Regenunwetter über Göteborg. Erst spät am Abend klarte es auf. Dadurch konnten die meisten der für Donnerstag vorgesehenen Spielflächen nicht genutzt werden. Als besonderes Sorgenkind erwies sich der gesamte Kviberg-Bereich. Daher mussten insgesamt mehr als 700 Spiele andernorts ausgetragen werden. Im Vergleich zu den 1800 Spielen des Vorjahres war das ein Klacks. Doch genug Gerede übers Wetter. Konzentrieren wir uns lieber auf das, was allen ein Stimmungshoch bescherte. Die Eröffnungsfeier vor 34.000 Zuschauern war sicherlich die beste, die bis dato stattgefunden hatte. Die Feierlichkeiten für Trainer und Funktionäre im Scandinavium mit 1800 Gästen schnitt punktemäßig mit einer Bestnote ab. Die Begegnung zwischen IFK Göteborg und Lazio lockte fast 38.000 Zuschauer an und bot zumindest eine gute Halbzeit. Die Jubiläumsparty auf der Festung Marstrand war ein grandioses Erlebnis. Zusammen mit dem Radiosender NRJ wurde 1800 Jugendlichen eine Reihe von Topacts präsentiert. Begleitet wurde das Ganze von einem sanften Sommerregen.

2000 - 1173 Mannschaften, 48 Nationen

2000 wurde das neue Gothia Heden Center eingeweiht. Dieses Aktivitätsareal auf einer Fläche von 7000 m² wird von rund 300.000 Menschen pro Woche besucht. Bei der neu arrangierten Eröffnungsfeier waren 39.100 Zuschauer zugegen. 1173 Teams aus 48 Ländern nahmen am Turnier teil. Das Treffen für Trainer und Funktionäre fand zum dritten Mal in Folge im Scandinavium statt und wurde hochgelobt. Die Spiele standen ganz im Zeichen des Fairplay. Bei den insgesamt 3400 Spielen kam es nur zu zwei Protesten. Endlich auf der Gewinnerseite war Bordeaux aus Frankreich. Der Club hatte zehn Jahre lang Halb- und Viertelfinalniederlagen einstecken müssen. Der große Leitstern des Klubs Philippe Ozuna vergoss sogar ein paar Freudentränen und offenbarte, dass für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen war.

2001 - 1184 Mannschaften, 60 Nationen

Im Jahr 2001 wurde eine weitere Rekordbeteiligung erzielt – 1184 Teams aus nicht weniger als 60 Ländern waren mit von der Partie. Neue Länder wie z.B. Tansania, Fidschi, Simbabwe und Burkina Faso traten an. Die Spiele wurden auf 67 Plätzen rund um Göteborg ausgetragen.
 Brommapojkarna IF ging als bester Verein daraus hervor, nachdem der Club in drei Finals dabei war. Der ausrichtende Verein BK Häcken siegte im Verlauf der Jahre zum dritten und vierten Mal. Erstmalig wohnten mehr als 40000 Zuschauer der Eröffnungsfeier bei, die leider auch erstmalig von Regenschauern flankiert war. Ein sanfter Sommerregen ging während der ersten Stunde der Show hernieder. Das war aber auch dass einzige Nass, dass diese Woche sah. Im Gothia Heden Center wurde das Leader’s Café etabliert. Damit hatten Trainer und Funktionäre endlich ihren ureigenen Treffpunkt.

2002 - 1217 Mannschaften, 51 Nationen

2002 setzte das Turnier auch weiterhin auf eine maximale Teilnehmerzahl. Sage und schreibe 1217 Teams reisten an. So viele wie nie zuvor. Dabei musste sogar rund 100 Teams abgesagt werden. Die Zahl der einquartierten Teams (Schulen und Hotels) brach sämtliche Rekorde.Leider sorgte die Weltpolitik infolge der New Yorker Anschläge vom 11. September für ein eher unruhiges Turnier. Die Zahl der Teilnehmerteams aus den Vereinigten Staaten halbierte sich um mehr als die Hälfte. Nach einem intensiven Marketing konnten diese Teams durch Mannschaften vor allem aus Deutschland, Island, Frankreich und England ersetzt werden. Somit gelang es, den Anteil der ausländischen Teams aufrechtzuerhalten.
 Die Eröffnungsfeier fand vor rekordverdächtigen 42.000 Besuchern statt. Mit einem neuen Produktionsteam und neuen Moderatoren erzielte die Feier das beste jemals erzielte Resultat (4,71 von 5,0 Punkten).

2003 - 1319 Mannschaften, 46 Nationen

Eine Zeitung schrieb: „Gothia Cup erzielt mehr Umsatz als Scandinavium.“ Dieser Artikel berichtet darüber, welch wichtige Funktion dieses Event für die staatlichen schwedischen Steuereinnahmen besitzt. Darin wird festgestellt, dass der Gothia Cup das größte und wichtigste Event Schwedens ist. Der Artikel gelangt am Ende zu der Einschätzung, dass der schwedische Finanzminister „Bosse Ringholm mehr Einnahmen aus dem Gothia Cup verzeichnet, als er in die gesamten schwedischen touristischen Aktivitäten investiert“. Der Gothia Cup 2003 bricht bei der Teamanzahl alle Rekorde. 100 Teams mehr als im Vorjahr sind dabei. Das hatte auch seine Kehrseiten. Wie soll ein Turnier, das bis an die Belastungsgrenze geht, noch weiter wachsen? Mit nicht gerade wenigen Sorgenfalten auf der Stirn wurde diese große Teilnehmerzahl schließlich akzeptiert und die Eröffnung eines neuen Gothia Cup Centers beschlossen. Diesmal in Kungsbacka. 11 ausgezeichnete Rasenflächen rund einen Kilometer südlich des Stadtzentrums erwarteten die Teams. Ein neuer Gothia Cup Slogan wurde entwickelt – „For Future Fair Play“.

2004 - 1476 Mannschaften, 57 Nationen

Nach dem Gothia Cup von 2003 erklärt der Cup-Leiter Dennis Andersson weiter steigende Teilnehmerzahlen für das 30. Turnier für ausgeschlossen, weil es jeglichen Rahmen sprengen würde. Dennoch reisten in diesem Jahr 100 Teams mehr als im vergangenen Sommer an.
 „Das ist absolut unglaublich! Das habe ich nicht für möglich gehalten und es hat doch geklappt!“ Ein ruhiger und entspannter Dennis Andersson sitzt oben auf der Nya Ullevi-Tribüne und beobachtet das F14-Finale zwischen Malmö FF und dem US-amerikanischen Team Central Marin United. Endlich kann auch er ein wenig Fußballflair genießen.
 „Noch nie habe ich so wenig Fußball wie in diesem Jahr gesehen. 1476 Teams aus 57 Nationen haben am diesjährigen Gothia Cup teilgenommen, der jedes Jahr aufs Neue seine Belastungsgrenzen austestet. „Es ist nicht unsere erklärte Absicht, das Turnier weiter zu vergrößern. Obwohl in diesem Jahr 200 Teams mehr als im Vorjahr teilnahmen, mussten wir genauso vielen absagen. Eigentlich wünschen wir uns die Teilnahme aller, doch der Andrang ist einfach zu groß“, so Dennis Andersson. Im Vorfeld des Jubiläums wurde in einige Bereiche besonders investiert. Eröffnungsfeier, Feierlichkeiten für Trainer und Funktionäre, Gothia Disco, Verpflegung und Transport sind nur einige wenige Beispiele dafür. 1600 Menschen sind in diese Fußballwoche involviert. Folgerichtig ist es genau die funktionierende Organisation in ihrer Gesamtheit, die Dennis Andersson so besonders schätzt:
 „Ich bin jedes Jahr immer wieder aufs Neue davon beeindruckt, wie reibungslos alles läuft. Alle wesentlichen Informationen kommen bei den Funktionären an und alle wichtigen Entscheidungen werden getroffen. Darin sind wir wirklich gut“, erklärt Dennis Andersson. Ein Ehrengast jenes Jahres war der Trainer der englischen Nationalmannschaft Sven-Göran Ericsson, der bei der Eröffnung mit frenetischem Jubel begrüßt wurde. Svennis, wie er liebevoll in Schweden genannt wird, kam nicht allein. In seinem Schlepptau befand sich mit dem Peace Team eine ganz besondere Mannschaft. Die eine Hälfte der Spieler besitzt einen israelischen und die andere Hälfte einen palästinensischen Hintergrund. Das Medienecho war natürlich gewaltig. Das lag zum einen an Svennis, zum anderen daran, dass erstmalig ein derart gemischtes Spielerteam an einem internationalen Turnier teilnahm.

2005 - 1446 Mannschaften, 54 Nationen

Dieses Turnier wartete mit einer Reihe weiterer Innovationen auf. Aus Gothia Disco wurde Club Gothia. Mit diesem Namenswechsel erfolgte auch der Umzug in neue Räumlichkeiten. Jeden Abend konnten mehr als 4000 Gäste in der Halle E der Svenska Mässan begrüßt werden. So gut wie niemand musste mehr anstehen.Darüber hinaus wurde die Player’s Corner eingeweiht. Bei diesem Forum konnten sich die Teilnehmer „im Trainingsanzug“ versammeln. Zu diesem Zweck wurde Star Bowling in der Friggagatan eine ganze Woche lang angemietet. Rund 1500 Spieler vergnügten sich hier jeden Nachmittag und Abend. Schließlich und letztendlich führte der Vergnügungspark Liseberg endlich den Gothia Super Ride Pass ein. Für 350 SEK konnten sich dort die Teilnehmer eine Woche nach Herzenslust aufhalten. Ein Angebot, das sehr gut ankam. Das nicht nur mengenmäßig rekordverdächtige Publikum erfreute sich vor allem rund um Heden über unglaublich starke B16-Mannschaften. Dort setzten sich Weltklasseteams gegenseitig am laufenden Band außer Gefecht. Auch die G15-Mädchen boten herausragenden Fußball.Bei der Einweihung wurde erneut ein Besucherrekord mit 45.120 Zuschauern im bis zur Belastungsgrenze vollen Ullevi-Stadion erzielt. Die zweistündige Show bescherte vielen bleibende Erinnerungen. Die bis dato beste Show, so lautete die einhellige Meinung.

2006 - 1459 Mannschaften, 62 Nationen

Vielleicht haben sich noch niemals so viele junge Menschen aus so vielen Ländern an ein- und demselben Ort auf unserem Planeten wie beim Gothia Cup kennengelernt. Dem schwedischen Forschungsinstitut für Tourismus zufolge haben in dieser einen Woche rund 50.000 Menschen Göteborg in Verbindung mit dem Gothia Cup besucht. Sie haben dabei 0,25 Mrd. SEK umgesetzt. Das bedeutete Steuereinnahmen von mehr als 100 Mio. SEK.
 Der Gothia Cup wurde damit als wichtigstes staatliches schwedisches Event anerkannt.Rund 1500 Teams (zum dritten Mal in Folge) aus einer Rekordzahl von Ländern (62) trafen in 4500 Spielen aufeinander, und zwar bei strahlendem Sonnenschein und ohne ein einziges Spiel verlegen zu müssen. Das allein stellt schon ein Rekord dar.Die Eröffnung wartete mit einer Reihe logistischer Novitäten auf. Rund 7000 Plätze waren der Pressetribüne für die anstehende Leichtathletik-EM vorbehalten. Gelöst wurde dies, indem eine entsprechende Platzzahl im Innenbereich bereitgestellt wurde. Eine Lösung, die nur leidlich funktionierte und keiner Wiederholung bedarf.Die Feierlichkeiten für Trainer und Funktionäre wurden zum ersten Mal komplett in Eigenregie durchgeführt. Damit wurde mit Abstand das bislang beste Ergebnis erzielt. Insgesamt 3000 (normalerweise 2300) Besucher trafen ein. Dies sorgte zwar für einige Probleme, die konnten aber optimal gelöst werden.

2007 - 1551 Mannschaften, 59 Nationen

In diesem Jahr starteten wir den schrittweisen Übergang zu immer mehr Kunstrasenplätzen. Es wurden 11 neue Plätze in den Spielbetrieb aufgenommen. Dies führte gleichzeitig dazu, dass wir einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen konnten. 1551 Teams aus 59 Nationen nahmen am Turnier teil. Unter anderem wurden zwei Schulen in Kungsbacka als neue Unterbringungsstätten genutzt.Was das Wetter anbelangte, so war die Gothia Cup-Woche die einzige regenfrei Zeit im gesamten Juli. In den Tagen vor dem Turnier gingen riesige Wassermengen nieder, weswegen am Montag (der ansonsten mit strahlender Sonne aufwartete) rund 20 Plätze verlegt werden mussten. Die Anzahl der Spielverlegungen konnte mit jedem weiteren Tag reduziert werden. Mehr als 50.000 Zuschauer sahen die Eröffnungsfeier, die erstmalig auch ein wenig „Werbung“ enthielt. Der Hauptsponsor SKF trug mit einem eigenen Auftritt zum Programm bei.
 Die „Gothia Cup Hall of Fame“ wurde ins Leben gerufen. Diese Auszeichnung wird an Führungspersönlichkeiten vergeben, die ein außergewöhnliches Engagement für ihren Verein beim Gothia Cup und zu Hause bewiesen haben. Die diesjährigen Preisträger waren José Guimares, Anders Wendel, Tomas Lozano und Paulo Mascarenhas. Auf Heden wurden die beiden neuen Kunstrasenplätze eingeweiht und täglich wurde ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt. Unter anderem besaß SKF ein eigenes Spielfeld, auf dem die Gewinnermannschaften der Meet the World-Turniere antraten. Im Laufe des Jahres hatten SKF und Gothia Cup 20 Turniere in verschiedenen Ländern ausgetragen. Die Sieger wurden zum Gothia Cup eingeladen.

2008 - 1571 Mannschaften, 61 Nationen

Das dritte Jahr in Folge avanciert Göteborg zur landesweiten schwedischen Sportstadt Nr. 1. Das Ranking wird von der schwedischen Zeitschrift „Sport & Affärer“ erstellt. Göteborg gewinnt dank seiner langfristigen Strategie für Veranstaltungen und der Zusammenarbeit mit der Industrie. Der Gothia Cup, seine Teilnehmer und Besucher tragen einen wesentlichen Anteil zu dieser Auszeichnung bei.
 Dieses Jahr scheint es, als ob Heden wieder seine alte Stellung als Publikumsmagnet zurückerobern kann! Seit Tahuichis besten Zeiten gab es nicht mehr solche Zuschauermengen wie in diesem Jahr rund um die Spielfelder zu bestaunen. Das große Interesse gilt vor allem Kategorie B16 mit vielen aufregenden Teams aus Mexiko, Brasilien, Uganda und Sambia. Am beliebtesten waren sicherlich die Mannschaften von Cruzeiro EC aus Brasilien (B16) und Liberty Professionals aus Ghana (B18). Ein wahres Mekka für Talentscouts! Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn Heden ist voller Leben und Bewegung pulsiert – das einzigartige Flair des Gothia Cups.Die gesamte Woche über ließ sich die spannende Entwicklung in diesen Gruppen verfolgen. So war auch an den Finaltagen ein riesiges Publikum zugegen. Mehr als 20.000 sahen die Partie zwischen IF Elfsborg und Liberty Professionals in der Kategorie B18.Auf der Gothia Leaders Party dieses Jahres im Scandinavium wurde zwei neuen Mitgliedern die begehrte Aufnahme in die Gothia Cup Hall of Fame zuteil. Dabei handelte es sich um Csaba Somfai von Kölcsey F. Gimnasium aus Ungarn und Gerhard Becker vom TSV Friesen Hänigsen aus Deutschland.Alan Shearer wurde zum besten Gothia Cup-Fußballer aller Zeiten gewählt. Er berichtete vor Ort von seiner Karriere und seinen Erlebnissen beim Gothia Cup.Die FIFA erteilte dem Gothia Cup die Genehmigung, sich „The World Youth Cup“ zu nennen. Dieser Titel ist wichtig für das Marketing und stärkt die Stellung des Cups in der Branche. Die Bezeichnung ist mittlerweile als Marke für das Turnier eingetragen.

2009 - 1505 Mannschaften, 58 Nationen

Das diesjährige Turnier bot Fußballwetter wie aus dem Bilderbuch und jede Menge Zuschauer. So wurde z.B. die irakische Mannschaft Al-Madina von einem Publikum bejubelt, auf das Teams aus der höchsten schwedischen Spielklasse neidisch werden konnten. Der Irak hatte seit 29 Jahren mit keiner Mannschaft mehr am Gothia Cup teilgenommen – die Wiedersehensfreude war dementsprechend groß. In seinem ersten Spiel traf das Team ausgerechnet auf Roanoke Star aus den USA. Doch beide Mannschaften bewiesen eindrücklich, dass es beim Gothia Cup um Volkerverständigung geht – und nicht um politische Konflikte.Dem Team vom FC Brazzaville, aus der Fußballschule des Gothia Cups und der Schwedischen Missionskirche im Kongo, das dank eines Sponsors mitspielen konnte, wurde ein einmaliges Erlebnis zuteil. Sie schlugen sich wacker und konnten bis ins A-Finale vorstoßen. Doch ihre Erinnerungen und Erfahrungen haben sie wieder mit nach Hause genommen, um sie mit den anderen Kindern in der Fußballschule zu teilen. Zwei neue Mitglieder wurden in die begehrte Gothia Cup Hall of Fame aufgenommen: Dante Mandriotti vom AD Cantolao in Peru und Patricia Espinosa, Spielervermittlerin aus Mexiko.Eine bleibende Erinnerung vom Eröffnungsfest dieses Jahres sind 46.000 Zuschauer, die Guitar Hero „spielen“. Rhythmus und Timing aller Versammelten waren geradezu einzigartig.Ein weiteres Highlight war unsere neue Endspielarena Gamla Ullevi – ein Stadion, in dem Nähe und perfekte Fußballatmosphäre aufkommt. Außerdem übertrug das schwedische Pay-TV Viasat die Finals wie Champions League-Begegnungen. Schließlich wird der Gothia Cup nicht umsonst als „The World Youth Cup“ bezeichnet. Das öffentliche Interesse ist also wohlverdient.Zusammen mit SEF (Svensk Elitfotboll) richteten wir ein Einladungsturnier für Jungen in der Altersklasse 17 Jahre aus. Daran nahmen 24 Mannschaften aus den höchsten Spielklassen teil. Die Hälfte stammte aus Schweden, die restlichen Teams kamen aus Europa, Brasilien und Mexiko. Der Veranstaltung wurde ein großes Medieninteresse zuteil. Die Partien waren ausgeglichen und hart umkämpft. Das Finale wurde zwischen Wolverhampton Wanderers FC (England) und Cruzeiro EC (Brasilien) ausgetragen.

2010 - 1567 Mannschaften, 65 Nationen

Im Jahr 2010 erreichten wir die perfekte Teammischung. Mehr als die Hälfte von ihnen kam aus dem Ausland und 71 Nationen gingen an den Start. Zu den Erstteilnehmern zählten Syrien, Laos und Indonesien. Island und Brasilien traten mit mehr als 45 Mannschaften an und gehörten zu den größten Nationen beim Cup. Indien lag mit 35 Teams knapp dahinter.Besondere Aufmerksamkeit erhielt das Team mit Cree-Indianern aus dem kanadischen Sachachewa. Die Mannschaft wurde von ihrem Häuptling angeführt, zeigte traditionelle Tänze und bot in seinem Tipi Speisen zur Verkostung an. Außerdem wurde noch Fußball gespielt. Ein außergewöhnlicher Farbtupfer des diesjährigen Gothia Cups. Die Ullevi-Arena war zur Einweihungsfeier am Montagabend bis zum letzten Platz gefüllt. Die Klatschpappen, die an alle Zuschauer verteilt wurden, avancierten zu einem echten Hit. Eine ohrenbetäubende Geräuschkulisse begleitete den Moderator, als die USA akustisch begrüßt und anschließend eine farbenprächtige „Waving Flag“ gezeigt wurde.Im Gothia Heden Center konnten die Teilnehmer an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Dazu zählten u.a. Käfigfußball und Sumoringen. Am meisten wurde jedoch der große Waschsalon geschätzt. Während die Waschtrommeln rotierten, wurde zum Espresso eingeladen und eine kostenlose Massage geboten.

2011 - 1570 Mannschaften, 70 Nationen

Mit 70 teilnehmenden Nationen wird ein neuer Rekord aufgestellt. Mit 1570 Teams wird die bisherige Bestmarke knapp verfehlt.Kim Källström nimmt teil und ruft mit der „Kim Källström Trophy“ eine Konkurrenz für geistig Behinderte ins Leben. Es nehmen insgesamt 20 Teams teil, davon die Hälfte aus Schweden und die andere Hälfte aus dem übrigen Europa. Die schwedische Frauennationalmannschaft holt sich die Bronzemedaille bei der Fußball-WM in Deutschland. Zur Feier des Ereignisses wird bei der Gothia Cup-Eröffnungsfeier ein Siegestanz zelebriert. Den Zuschauern im ausverkauften Ullevi-Stadion bot sich eine erstklassige Show, die mit dem speziell komponierten Stück „Marching for Love“ ihren würdigen Abschluss fand.Cruzeiro aus Brasilien war der größte Publikumsmagnet. Bei den Spielen dieses Teams verwandelte sich Heden in einen wahren Hexenkessel. Bei rund 4000 Zuschauern pro Partie gab es kaum noch Platz zum Luftholen. Cruzeiro gewann erwartungsgemäß das Finale der Kategorie B16.Zwei neue Mitglieder wurden in die Gothia Cup Hall of Fame aufgenommen: Rinaldo Cometti, Spielervermittler aus Italien, sowie posthum Lars Samuelsson, Torna Hällestad, der nach langer Krankheit im Oktober des Vorjahres verstorben war.Aus Anlass der tragischen Ereignisse am Ende der Woche im norwegischen Nachbarland versammelten wir uns bei den Gothia Cup-Finals zu einer Schweigeminute, um gemeinsam gegen schreckliche Gräueltaten einzustehen.

2012 - 1615 Mannschaften, 78 Nationen

Mit 78 Nationen und 1615 Mannschaften wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt.Unsere neue App mit einem Liveticker zu allen Spielen wurde ein voller Erfolg. Das Turnier wurde auf unseren Ergebnisseiten von insgesamt mehr als 1,4 Millionen Besuchern (ohne wiederholte Aufrufe) verfolgt. Eine überwältigende Benutzerzahl! 46.661 Zuschauer verfolgten die Gothia Cup-Eröffnungsfeier. Damit alle Besucher Platz fanden, wurden sogar Teile des Innenbereichs freigegeben. Den größten Applaus erhielt die 12-jährige Rebecka vom schwedischen Club Eskilsminne IF, die ein Loblied auf alle Trainer sang. Zwei neue Mitglieder wurden in die Gothia Cup Hall of Fame aufgenommen: Ed Puskarich von Stars n’ Stripes und Karl-Otto Lie, Spielervermittler aus Norwegen.

2013 - 1545 Mannschaften, 75 Nationen

„Es war eine märchenhafte Woche“, urteilt Gothia Cup-Leiter Dennis Andersson, der nach seinem 34. Turnier genau weiß, wovon er spricht. „Natürlich macht das Wetter viel aus – doch auch Spieler, Trainer und Funktionäre müssen Besonderes leisten. Und davon kann in diesem Jahr voll und ganz die Rede sein.“ Dennis Andersson verweist gern auf die neue Gothia Arena auf Heden, die nicht unwesentlich zum Erfolg beigetragen hat. „Bedenken Sie, dass einige Gruppenspiele mehr als 10.000 Zuschauer angezogen haben. Wenn man es sich genau überlegt, sind das schon astronomische Zahlen.“Berichte zu sämtlichen 4520 Spielen waren live über unsere Website und Apps verfügbar. Per Internet verfolgten insgesamt mehr als 2 Mio. Menschen weltweit die 24.567 Tore des Turniers. Es fiel nicht ein Regentropfen und das schöne Wetter hat sich auf die Veranstaltung übertragen.

2014 - 1650 Mannschaften, 73 Nationen

Das 40-jährige Jubiläum wurde ein fantastisches Turnier mit neuem Teilnahme-Rekord von 1650 Teams aus 73 Nationen. Am Anfang der Woche konnte Brasilien die Weltmeisterschaft zu den jugendlichen in Göteborg und Gothia Cup überlassen. Livebericht wurde mit Livestreaming von 30 Plänen erweitert und Eltern und Anhänger aus der ganzen Welt konnten die Spiele folgen.Auf Heden Center wurde ein neues Gebiet gebaut wo u.a. ’Taste of the world’ Gerichte aus 12 verschiedenen Nationen bat. Gothia Arena auf Heden war wieder da. Dieses Mal unter der Name ’SKF Arena’ und war ein großartiger Platz, um Fußball vom ganzen Welt zu erleben.In 40 Jahren haben wir Gothia Cup eine Welt-Veranstaltung getan und wir freuen uns auf weitere Entwickelung und erfolgreiche Jahre.

2015 - 1.754 Mannschaften, 74 Nationen

Zum ersten Mal in der Geschichte des Gothia Cup haben wir über 1700 teilnehmende Mannschaften, genauer gesagt 1754 Mannschaften aus 74 Ländern. Seit dem Start 1975 bis heute haben wir über 1 Millionen Fußballspieler in Göteborg begrüßt. Der millionste Teilnehmer wurde Trinity Cooper, Bay Oaks Bombers aus Oakland USA.Wir haben eine neue App für Spieler veröffentlicht, wo man sein eigenes Fußball Profil sowie Spielereigenschaften anlegen kann. Diese Fähigkeiten kann man dann bei den Ständen und den Aktivitäten auf Heden unter Beweis stellen. Die App wurde von insgesamt 12.500 Personen heruntergeladen.Zwei neue Mitglieder wurden in die Gothia Cup Hall of Fame aufgenommen. Adhemar Rocha Filo, Agent Brasilien und Jim Hacket, Agent England.

2016 - 1.661 Mannschaften, 80 Nationen

Gothia Cup bricht dieses Jahr mit 80 teilnehmenden Nationen einen neuen Rekord. Neue Nationen für uns sind dieses Jahr Botswana und Bahrain.”Celebrate the game”, eine Kampagne, die wir für faires Spiel auf und neben dem Spielfeld, sowohl für die Spieler als auch die Zuschauer, gestartet haben, gab gute Resultate. Eine Halbierung von gezeigten Karten und Spielverweisen ist der Beweis dafür. Dann erinnern wir uns natürlich zu gerne an die Stimmung und das fantastische Echo, als wir zusammen mit der isländischen Einmarschmannschaft den „Vulkan“ bei der Einweihung im vollbesetzten Ullevi-Stadion machten.Es wurden auch zwei neue Mitglieder in die Gothia Cup Hall of Fame gewählt. Hans-Walter Eiteljörge, SC Borgfeld e.V. aus Deutschland und Hugo Petrella CES 18 Tucuman aus Argentinien.
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